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Schlagerwerni



 (SL) geboen in Düren
arbeitete zunächst als Zahartz-Assistentin, gewann dann bei einem Nachwuchswettbewerb der Firma Polydor. Mahm 1955 ihre erste Schallplatte auf und hatte bereits 1956 den ersten Nr. 1 - Hit "Tiritoma". Kam 1962 mit dem Titel "Ein Herz, das kann man nicht kaufen" auf Platz 3 bei den Deutschen Schlagerfestspielen. Ist seit Ende der 80er Jahre auch mit volkstümlichen Schlagern erfolgreich.

(WP'94) nahm 1958 und 1966 für Deutschland am Grand Prix Eurovision teil
(MM 96) Mit der Erkenntnis „Ein Herz, das kann man nicht kaufen" sprach Margot Eskens bei den Deutschen Schlagerfest-spielen 1962 im Kurhaus zu Baden-Ba-den den Zuhörern aus der Seele - trotz-dem belegte sie mit diesem Beitrag aus der Feder von Willi Carsten und Peter Lach nur Platz drei. Ihre Fans störte das nicht, wie die Umsätze der Single ebenso bewiesen wie die Plazierungen in den Hitparaden, in denen sich das Lied 17 Wochen halten konnte. Unter demselben Titel widmet das seit Jahren erfolgreich auf Nostalgiekurs schwimmende Unter-nehmen Bear Family dieser Sängerin die inzwischen dritte CD mit ihren Aufnah-men aus der Polydor-Zeit (BCD 15952-AH) - nach „Himmelblaue Serenade" (BCD 15856-AH) und „Cindy' Oh Cindy" {BCD 15732-AH). Neben den Solosingles aus den Jahren 1960 bis 1963 - von „Wenn du heimkommst" , „So wunder-bar, so fabelhaft" und „Du kommst von weit, weit her" über „Santa Maria del mar" , „Marcel" oder „Weisser Flieder, roter Mohn" bis hin zu „Regentropfen", „Von Tahiti bis Shanghai" und „Ob in Bombay' ob in Rio" - enthält die Aus-wahl zwei bisher unveröffentlichte Songs aus dem letztgenannten Jahr: „Zum grossen Glück" und „Die blaue Stunde". Eine Besonderheit sind zwei Duettaufnahmen mit Will Brandes -"Musikanten der Liebe" und „Ich möcht' mit dir verheiratet sein". Beachtung ver-dient zudem ein Lied, das unter dem Pseudonym Die sieben Raben veröffent-licht wurde: Margot Eskens besingt hier zusammen mit Herbert Imlau vom Comedian-Quartett „Die erste Liebe".Die Sängerin Margot Eskens wurde am 12. August 1936 in Düren geboren.
Nach ihrer Schulzeit arbeitete sie als Assistentin bei einem Zahnarzt. Als 19jähriger Teenager nahm sie an einem Nachwuchswettbewerb der Schallplattenfirma Polydor teil und gewann mit dem Titel "Moulin Rouge". Nur kurze Zeit später veröffentlichte sie 1956 den Titel "Tiritomba", der fast auf Anhieb zum Nummer-Eins–Hit avancierte.
In der Folgezeit wurde Margot Eskens zu einer der beliebtesten Schlagersängerinnen in Deutschland und in Österreich. Über 7 Millionen ihrer Schallplatten wurden verkauft. 1962 errang sie den 3. Platz bei den Deutschen Schlagerfestspielen mit "Ein Herz, das kann man nicht kaufen". Sie wirkte in zahlreichen Musicals und Operetten mit und nahm 1966 mit "Die Zeiger der Uhr" am Grand Prix d´Eurovision de la Chanson teil, bei dem sie einen 10. Platz errang. Margot Eskens hatte seit Ende der 1980er Jahre wieder größere Erfolge mit volkstümlichen Schlagern und war auch vermehrt wieder in Fernsehshows zu sehen.
Margot Eskens ist mit ihrem Manager Karl-Heinz Münchow verheiratet.
 
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