(Ariola 94) Anspruchsvollen Schlager, gibt es den eigentlich? Ist das deutsche Unterhaltungsmusik, die mit ihren Texten krampfhaft versucht irgendwas herüberzubringen? Oder kann man auch Qualität liefern, ohne immer gleich auf Probleme und Mißstände aufmerksam zu machen? Man kann, wie z. B. Danny Davis auf seinem jetzt vorliegenden neuen Album zeigt. Nicht nur deshalb, weil sein Nachname womöglich auf einen prominenten Verwandten schließen ließe, sondern weil der Sänger aus Freiburg von Kindesbeinen an den wohligen Klängen und ohrenfreundlichen Melodien zugetan war. Und seine Liebe zur Musik läßt er in seine Lieder einfließen. Das spürt man und dieser Einfluß macht das Songmaterial schon deshalb geeignet für Leute mit Anspruch. Nicht umsonst konnte der talentierte junge Mann schon einige Wettbewerbe bestreiten und auch erfolgreich in mehreren TV-Sendungen seine Titel präsentieren. Was den Marktwert Danny Davis nicht negativ tangiert ist die Tatsache, daß er in Insiderkreisen als der "germanische" Julio Iglesias gehandelt wird. Ob das daran liegen könnte, daß der sympathische Sänger gerne auch von der Liebe und allem, was damit negativ und positivzusammenhängt, musikalisch zu berichten weiß, wie die Titel auf dem Album zeigen Als besonderen Anspieltip empfehlen wir z. B. "UNENDLICH VIEL ZARTLlCHKElT".
(bt-musikmanagement) Die Liebe ist eine Himmelsmacht und wen sie ruft, der muss ihr folgen. Steil ist der Weg zu ihr, er führt durch so manche Gefühlsturbulenz, doch die sind dazu da, überwunden zu werden. Und so steigt auch Danny Davis die Wendeltreppe der Emotionen hinauf, um schließlich ans Ziel zu gelangen und ins Paradies der Liebe einzutreten.
Das Feuer der Abenteuer lodert Leidenschaftlich in den Rhythmen der Strophen und Refrains, Diemusik und der Gesang gewinnen in einem Mass an Sicherheit, daß der Titel "Nenn es Liebe" nicht zu hoch gegriffen ist. Die Titel geben sich tendenziell offensiv, bedienen sich nach Bedarf aus der verbleibenden Gefühlspalette und legen ein beneidenswertes selbstbewußtsein an den Tag. Aus dem weichen Schlagersänger ist mittlerweile ein reifer geworden.
Danny Davis beginnt die musikalische Karriere in seiner Heimatstadt Freiburg. Im Alter von 16 Jahren gründet er die erste eigene Band. Mit ihr sammelt er die notwendigen Bühnen Erfahrungen, die den Grundstein für ein sicheres Auftreten vor Publikum legen.
Bereits mit der ersten Single kann er einen Achtungserfolg verbuchen. 1989 wird er mit der "Goldenen TVL" ausgezeichnet. Es folgen Einladungen in Fernseh-Shows, darunter die "ZDF-Hitparade", Zweimal die "Deutsche Schlagerparade" im ARD; das RTL-Musicafé, zweimal das "Sat 1 Frühstückfernsehen", das "Schlagermagazin" im MDR, "Fängt ja gut an" im SWF, "Boulevard Deutschland" in der Deutschen Welle.
Mit der Maxi-CD "Im Namen der Liebe" debutiert Danny Davis bei Tyrolis und fährt fort, wo er aufgehört hat: Die Spitzeneinsätze in allen einschlägigen Schlager- und Hitparaden des Rundfunks bestätigen seine Richtung, die die Longplay "Nenn es Liebe" nun ausbaut und gründlich untermauert. Auch sie wird ihre Spuren hinterlassen.


































