Er erhielt bereits ab seinem 6. Lebensjahr Violinunterricht, seinen ersten Auftritt absolvierte er mit 12 Jahren. Ab 1946 war er als Bigband-Arrangeur, Saxophonist und Sänger aktiv. Ab 1950 leitete Halletz das Wiener Tanzorchester, mit welchem er ausgedehnte Auslands-Tourneen unternahm.
Die erste eigene Filmmusik schrieb Halletz 1953 für die Film „Ein tolles Früchtchen“ (Regie: Franz Antel). Zahlreiche weitere Soundtracks folgten.
1961 ging Halletz für ein Gastspiel nach Monaco. Dort wurde er Arrangeur und Dirigent des Monte Carlo Light Symphony Orchestra. Dieses „Gastspiel“ sollte schließlich 41 Jahre andauern.
Ab 1979 war Halletz als Musikchef beim Eistheater Berlin und schrieb auch die Arrangements.
Halletz arbeitete mit unzähligen Größen der Film- und Musikbranche, wie Peter Alexander, Udo Jürgens, Zarah Leander, Marika Rökk, Johannes Heesters, Ted Herold oder Connie Francis, zusammen. Seit 2002 lebt Erwin Halletz wieder in Wien. (Quelle : Wikipedia )
Erwin Halletz wurde 1923 in Wien geboren. Er schrieb sehr viele Schlager, zum Beispiel die "Sauerkraut-Polka" von Gus Backus, und Filmmusiken und ging 1961 nach Monaco. Allerdings nicht aus steuerrechtlichen Gründen, wie man vielleicht vermuten könnte, sondern um dort das Monte Carlo Light Symphony Orchestra zu leiten, was er bis zum Jahre 2002 auch tat. Seitdem lebt er wieder in Wien, weil er vermutlich auf seine Melange nicht länger verzichten konnte. Oder weil zu viele neureiche Proleten nach Monaco zogen, wer weiß?
Diese Platte spiegelt das monegassische Flair wider, allerdings verknüpft man den typischen Franzosen generell mit diesem schwülstigen Sound. Der jedem Minirock hinterherlaufende monegassische Casanova im Seidenbademantel hörte zu der Zeit genau diese Musik. Dann schnappen Sie sich jetzt Ihren Leoparden-Tanga, ziehen Sie Ihren Versace-Bademantel drüber und legen Sie diese Platte auf. Keine Frau wird Ihnen dann widerstehen können. "Da-da-dah-da-da-daaaah..."
Wer das Deutsche Kino der 50er und 60er Jahre kennt, dem werden auch die Werke von Erwin Halletz bekannt sein - große Filmmusiken zu "Der letzte Ritt nach Santa Cruz", "Liane" und "Der Schatz der Azteken" sowie unzählige einprägsame Schlager sind bis heute unvergessen: wer kennt nicht "Sieben mal in der Woche", "Ananas aus Caracas" oder "Ein kleiner Bär mit großen Ohren"?
Es sei den großen Musiklexika überlassen, seine unzähligen Werke aufzuzählen - einige seiner schönsten Filmmusiken erscheinen für Symphonieorchester und Blasorchester bei Seeber FILM Verlag.
Neben Kompositionen und Arrangements für Combo schreibt Halletz auch für Blasorchester und Salonorchester.
Sein neuestes Stück nach Themen von Johann Strauss und sein Intermezzo mit Western-Flair sind bei SEEBER erhältlich.


































